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SV Grn Wei Annaburg

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Auszüge aus der Geschichte des Annaburger Fußballs


Ab 1947 wurde wieder organisiert in der Bezirksklasse Elbe/Elster-Region gespielt. Mitte des Jahres entstand dann der Annaburger Betriebssport. Es gab jeweils eine Betriebsmannschaft im Steingutwerk und in der Maschinenfabrik. Sie spielten getrennt in der Torgauer Kreisklasse.
Am 18.Oktober 1950 wurde die Trennung überwunden und es entstand die Betriebssportgemeinschaft (BSG) Chemie Annaburg.



Die 50er Jahre


1955 wurde die BSG Meister der Übergangsrunde in der Spielunion Jessen/Herzberg.


Obere Reihe v.l.: Betreuer Wolbert, Liebig, Krüger, Gottwald, Böhme, Trainer Dürrschmidt
Mittlere Reihe: Matthias, Skierde, Raue
Untere Reihe: Liebmann, Wolf, Walther

Der Nachwuchsbereich wurde besonders gefördert. So spielte Annaburg in der höchsten Spielklasse im Nachwuchsbereich, in der Sonderjugend, des Bezirkes Cottbus. Hier ragten besonders die Spiele gegen den SC Brieske Senftenberg heraus. Schon damals kamen rund 1000 Zuschauer auf den Alten Sportplatz an der Torgauer Straße.

Die erfolgreiche Sonderjugend


Obere Reihe v.l.: Betreuer G.Schuschke, E.Richter, J.Dietrich, E.Riedel, H.Dobra, E.Schneider, R.Günther
Mittlere Reihe: G.Wallner, R.Schubert, E.Nitzschke
Untere Reihe: G.Gottwald, W.Oelke, K.Matthias

Am 04.März 1956 fand das Bezirksendspiel des Junge-Welt-Pokal zwischen der BSG Empor Cottbus und der BSG Chemie Annaburg statt. Im Wiederholungsspiel in Finsterwalde wurde Annaburg dann mit 4:3 Pokalsieger.

In der Saison 1959/60 spielte Annaburg in der Bezirksklasse. In dieser Zeit spielten schon Annaburger Juniorenspieler in den Auswahlmannschaften des Bezirkes Cottbus. Günther Gottwald konnte sich hierbei 1958 mit seiner Cottbusser Mannschaft den Wanderpokal der DDR sichern.

Die 60er Jahre

Ab 1968 wurde wieder besonders in den Nachwuchsmannschaften ein Aufwärtstrend deutlich. Der Juniorenmannschaft der Altersklasse 16/18 gelang der Aufstieg in die Bezirksklasse. Drei Mal standen Annaburger Mannschaften im Endspiel um den Junge-Welt-Pokal. 1970 wurde Turbine Cottbus darin mit 9:2 besiegt.

Die 70er und die 80er Jahre

Unsere 2.Vertretung konnte sich 1976 neben dem Meistertitel auch den Kreispokal sichern.



Ab Mitte der 70er Jahre wurde auch bei der 1.Herrenmannschaft ein Aufwärtstrend sichtbar. 1982 erreichte die Mannschaft das Bezirkspokalfinale gegen Turbine Spremberg in Cottbus. Nach Elfmeterschießen musste man sich dann leider mit 3:4 geschlagen geben.
In den folgenden Jahren spielte man stets in der Spitze der Bezirksklasse-West mit. Aus dieser Mannschaft stachen besonders P.Gottwald, G.Liebig, M.Schumann und U.Lademann heraus. Gerd Liebig wurde dann zu Energie Cottbus delegiert und kam in der Nachwuchsauswahl der DDR zum EInsatz.
Nach 20-jähriger Abwesenheit gelang unserer 1.Herrenmannschaft 1985/86 der erneute Aufstieg in die Bezirksliga. Die Heimspiele fanden großen Zuspruch und wurden von durchschnittlich 600 bis 800 Zuschauern verfolgt. Leider konnte man die Klasse nicht halten und stieg sofort wieder ab. Der sofortige Wiederaufstieg wurde mit der Vizemeisterschaft leider knapp verfehlt. In den nachfolgenden Spielserien konnte das Niveau aufgrund zahlreicher Abgänge nicht mehr gehalten werden.

Bezirksligamannschaft 1986/87


Obere Reihe v.l.: L.Gräbner, J.Schneider, M.Barz, K.Kratschke, K.Klöpping, K.Pirwitz, P.Schmidt
Mittlere Reihe: C.Härtel, Betreuer V.Nauck, ÜL M.Münchow, W.Rennert, A.Zerche, U.Rohlik, H.Klöpping, O.Wolf, ÜL R.Kopp, ÜL H.Krüger
Untere Reihe: L.Matthias, J.Matthias, G.Liebig, W.Korzenek, R.Schmidt, J.Matthias, M.Schumann, U.Lademann

 Nun war also wieder die Zeit des Nachwuchs gekommen. Unsere Mannschafte bestimmten zu der Zeit ihre Staffeln in der Bezirksklasse. Die Knabenmannschaft wurde 1988 sogar Staffelsieger.

Knabenmannschaft 1988


Obere Reihe v.l.: ÜL K.Bauermeister, M.Nohl, S.Hain, M.Liebig, S.Dähnert, M.Bauermeister, D.Krüger, Ch.Wendt
Untere Reihe: D.Packheiser, A.Wachsmann, K.Meißner, D.Schröter, Ch.Patzelt, M.Möbus

Hierbei erreichte Dirk Krüger den höchsten Leistungsstand und konnte über die Bezirksauswahl an der DDR Spartakiade und an der Vorrunde zur DDR Meisterschaft für Energie Cottbus spielend teilnehmen.

Die 90er Jahre bis heute

Am 13.Juni 1990 brach dann eine neue Zeitrechnung an. Die BSG Chemie Annaburg wurde aufgelöst und der SV Grün Weiß Annaburg e.V. gegründet.
Die 1.Mannschaft spielte ab 1991 in der Bezirksklasse Halle und ab 1996 in der Landesklasse Sachsen-Anhalt.
Unsere 2.Mannschaft fand sich in der Kreisliga Wittenberg/Jessen wieder, die man bis 2002 halten konnte. Allerdings konnte sich unsere 2.Mannschaft 1995 den Kreispokal sichern und ihn im Folgejahr erfolgreich verteidigen.

Die Erfolge wurden in den 90ern vorrangig vom Nachwuchs errungen:
1992

1993

1994

1996

  • B-Jugend: Kreismeister

1997

1998

1999

2001

2002

Der größte Erfolg war sicherlich der Staffelsieg der A-Jugend in der Bezirksliga 1993. Die Endrunde um den Meistertitel in Hettstedt entschied man dann gegen Merseburg (7:1) und Hettstedt (3:0) für sich.
Über die nächsten Jahre waren die A- und B-Jugend in der Landesliga sehr erfolgreich.

Bezirksmeister A-Jugend 1993


Obere Reihe v.l.: Sponsor H.Lohmann, ÜL D.Nohl, Ch.Prinz, D.Krüger, A.Rutkowski, M.Liebig, D.Schröter, M.Jähnchen
Mittlere Reihe: Ch.Geißler, A.Wachsmann, ÜL K.Bauermeister, M.Bauermeister, Ch.Wendt, Ch.Patzelt
Untere Reihe: T.Günther, D.Packheiser



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